12.10.2025
Spannender Ausflug zur Flughafenfeuerwehr
Feuerwehrverein besucht den Frankfurter Flughafen
Nach mehreren Jahren Pause stand am 8. Oktober endlich wieder ein Vereinsausflug auf dem Programm des Kernstadt-Feuerwehrvereins: Eine exklusive Tour zur Feuerwache 3 am Frankfurter Flughafen.
Ein voll besetzter Reisebus startete am späten Vormittag vom Feuerwehrstützpunkt in Bad Vilbel Richtung Frankfurt. „Alle Mitglieder- und Altersgruppen sind vertreten – und alle, die sich angemeldet haben, sind auch wirklich an Bord“, freute sich Vereinsvorsitzender Dirk Rühl über die große Resonanz.
Stefanie Kunert, Vorstandsmitglied für Veranstaltungen, hatte die Tour organisiert und stimmte die Teilnehmenden schon auf der Fahrt auf den Tag ein: „Wir konnten heute eine exklusive Führung für unseren Verein buchen. Die Werkfeuerwehr der Fraport freut sich auf unseren Besuch.“
Am Besucherzentrum von Fraport AG im Terminal 1 erfolgte nach einer kurzen Sicherheitskontrolle der Einstieg in den Fraport-Bus. Dort begrüßte Monika Marel, Senior Repräsentantin des Besucherservice, die Vilbeler Gäste herzlich.
Während der Fahrt gab sie spannende Einblicke in die Abläufe an den Terminals 1 und 2, die Arbeit der Fluggesellschaften und die beeindruckenden Dimensionen des Flughafens. Dicht an den Parkpositionen boten sich faszinierende Ausblicke auf Flugzeuge und Abfertigungsprozesse. Auch die Zahlen beeindruckten: Passagier- und Cargomengen, Beschäftigtenzahlen und ein Kerosinvorrat von rund 186 Millionen Litern verdeutlichten die Größe des Standorts.
Höhepunkt der Tour war der Besuch der Feuerwache 3 an der Nordwest-Landebahn. Dort empfing Klaus Moritz die Gruppe mit großer Begeisterung. Neben seiner Tätigkeit bei der Flughafenfeuerwehr engagiert sich Moritz auch bei einer freiwilligen Feuerwehr in der Wetterau – ein echter Feuerwehrmann mit Leidenschaft.
Er schilderte anschaulich die besonderen Anforderungen auf dem Flughafengelände: Drei Feuerwachen, 66 Einsatzkräfte im 24-Stunden-Schichtbetrieb, riesige Flächen, besondere Gebäudestrukturen und große Mengen an Gefahrstoffen. Auch die Dimensionen der Technik beeindruckten: „Vielleicht arbeiten Sie mit F-Schläuchen mit 152 mm Durchmesser. Hier haben wir Anschlüsse bis zu 254 mm“, erklärte Moritz – und beantwortete geduldig die zahlreichen Fragen der Teilnehmenden.
Zum Abschluss führte die Rückfahrt über das West- und Südgelände des Flughafens, vorbei an der ehemaligen Airbase Rhein/Main und dem neuen Terminal 3. Der Fraport-Besucherservice und die Flughafenfeuerwehr nahmen sich sogar 30 Minuten mehr Zeit als geplant – ein Zeichen für die herzliche Atmosphäre des Tages. Zurück in Bad Vilbel stießen noch einige Aktive und Passive zu der Ausflugsgruppe dazu, um den erfolgreichen Tag der offenen Tür sowie den gelungenen Ausflug bei Gegrilltem und Getränken Revue passieren zu lassen.
Das Fazit des Tages fiel entsprechend aus: Der Ausflug war ein voller Erfolg – und soll künftig wieder fester Bestandteil des Vereinskalenders werden.




